Die etwas wilde Hochzeitsnacht (2019)

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

Endlich allein, endlich nur noch wir! Das haben sich die frisch Vermählten Basti und Eva so gedacht. Doch leider scheint sich die ganze Hochzeitsgesellschaft abwechselnd im Hotelzimmer der beiden in immer absurderen Streitereien zu überbieten.
Ihre Hochzeitsnacht hatten sich die beiden ganz anders vorgestellt.
Die Nerven des jungen Glücks, aber auch die der Braut- und Bräutigameltern – eigentlich die von allen Anwesenden – werden auf einige harte Proben gestellt. Eine mannstolle Patentante und ein überforderter Pfarrer treiben die Irrungen und Wirrungen auf die Spitze.
Aber jetzt mal ehrlich: Wer hat denn schon jemals eine „normale“ Hochzeitsnacht erlebt?

Spieltermine:

Premiere 30. März 2019
Weitere Aufführungen
5. April, 6. April, 12. April und 13. April 2019,
jeweils 20 Uhr.

Der Kartenvorverkauf beginnt Anfang März 2019.

Pension Schöller (2018)

Posse nach Carl Laufs und Wilhelm Jakoby,
bearbeitet von Hans-Peter Englbrecht

Alfred Klapproth möchte sich selbständig machen, doch dummerweise fehlt ihm das Geld dazu. Sein Onkel Philipp, ein wohlhabender Gutsbesitzer, kommt ihm deswegen gerade recht. Er verspricht ihm einen günstigen Kredit zu gewähren, aber nur unter einer Bedingung: Er möchte einmal eine echte Irrenanstalt besuchen.

Alfred verkauft seinem Onkel einen überdrehten Gesellschaftsabend in der Familienpension Schöller als Ausflug in die Nervenheilanstalt. Alle  Pensionsgäste dort sind ohnehin mehr oder weniger mit einem Tick behaftet, sodass der Onkel keinen Verdacht schöpft. Da ist der umtriebige Großwildjäger Bernhardy, die überdrehte Schriftstellerin Josephine, ein stets aufbrausender Major a.D., Schöllers Schwägerin Amalie, die verzweifelt einen passenden Schwiegersohn für ihre Tochter Friederike sucht, und Eugen, Schöllers Ziehsohn, der zwar einen schweren Sprachfehler hat und kein „L“ sprechen kann, sich aber doch für einen begnadeten Schauspieler hält.
Schöller selbst, der Pensionsinhaber, macht zudem auf Philipp durchaus den Eindruck eines echten Irrenhausdirektors. Selbst Ulrike, Klapproths Schwester, verzweifelt langsam an ihrem Bruder.
Die Situation eskaliert allerdings, als Klapproth, zurückgekehrt auf sein Gut, von diesen vermeintlichen Irren besucht wird.

‚Der Firmling‘ auf dem Zusser Schlossfest (2017)

Die Zusambühne präsentierte diesen Klassiker von Karl Valentin auf dem Schloßfest, das vom 11. bis 14. August 2017 in Zusmarshausen statt fand.

Firmpate und Firmling, gleichzeitig auch noch Vater und Sohn, betreten schon gut angeheitert ein Weinlokal.
Sie wollen einen Emmentaler, serviert wird aber Affentaler in der Flasche.
Nachdem weiter getrunken wird, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Aufführungsrechte DREI MASKEN VERLAG München.

 

Etagenliebe auf Japanisch (2017)

Eine Farce von John Chapman und Peter Vincent
Ins Deutsche übertragen von Paul Overhoff
Bearbeitet von Hans-Peter Englbrecht

Der prominente Wirtschaftsboss Sir Lionel Landiman will endlich ein lange avisiertes Geschäft mit einem japanischen Konzern in trockene Tücher packen. Nur dumm, dass er zum Verhandeln zu betrunken ist. Viel zu betrunken sogar. Ein Ausweg ist schnell gefunden. Der Schauspieler Warren ist dem unpässlichen Boss wie aus dem Gesicht geschnitten. Er macht seinen Job als Chefdouble gut, niemand scheint etwas zu bemerken. Bis zufällig die Journalistin Sally in dem Hotel erscheint. Sie ist die Ex-Frau des Schauspielers und eine sensationslüsterne Reporterin. Die Schwindelei droht aufzufliegen.
Zumal plötzlich noch eine temperamentvolle Brasilianerin auftaucht, die wiederum den unpässlichen Chef Sir Lionel nur zu gern kennenlernen würde.